Ausstellung „Das Selbst – das Universum – der Kosmos“

ABSCHLUSSAUSSTELLUNG STUDIENGANG PROF. LEIKO IKEMURA 2016/17
Sylvia Mehnert-Kalenda / Gaby Marquardt / Margarita Medina / Andrea Koll / Regine Schirmer / Daniela Wagner / Bettina Reisky / Dr. Albert-Franz Ernst / Frieda Lux
Ausstellung 09.- 17.08.2017
Vernissage 08.08.2017, 19Uhr
Begrüßung: Dr. Herbert Lackner, Oberbürgermeister Stadt Bad Reichenhall
Einführung: Leiko Ikemura, Künstlerin und Professorin
Öffnungszeiten: Mo-So 15-18Uhr

Erstmalig im Sommer 2016 hat die Künstlerin Leiko Ikemura eine Meisterklasse
an der Kunstakademie Bad Reichenhall unterrichtet. Ein zweiter Kurs folgt dieses
Jahr, der mit einer Ausstellung vom 9. bis 17. August 2017 in der Städtischen
Galerie Bad Reichenhall seinen Abschluss findet. Im Zentrum stehen die
Abschlussarbeiten ihrer Studenten/innen Frieda Lux, Gaby Marquardt, Sylvia Mehnert-Kalenda, Margarita Medina, Andrea Koll, Regine Schirmer, Daniela Wagner, Bettina Reisky und Dr. Albert-Franz Ernst, die eine große Spannbreite an Medien, Themen und Motiven aufweisen.

So wird die eigene Subjektivität durch unterschiedliche malerische Ansätze zum
Ausdruck gebracht, sowohl auf Leinwand als auch als Aquarell auf Papier, aber
auch durch Skulpturales und Installationen, Fotografie und selbst Texte.

Wichtig war es den Beteiligten, eine fortschreitende Entwicklung – „work in progress“ sozusagen – aufzuzeigen. Den Studenten/innen ist es dabei gelungen, über die eigenen Grenzen hinauszuwachsen. In ihrer Experimentierfreude waren sie sehr bereit, sich mit den künstlerischen Medien auseinanderzusetzen und sich in Inhalte zu vertiefen, dabei auch untereinander in Dialog zu treten und sich zu beeinflussen.

 

Städtische Galerie Bad Reichenhall, Altes Feuerhaus, Aegidiplatz 3, 83435 Bad Reichenhall
Tel.: 0049/8651 3713, mail.to@kunstakademie-reichenhall.de
#Vernissage #Ausstellung #Exhibition #BadReichenhall #Galerie #Kunstakademie #KunstakademieBadReichenhall #LeikoIkemura #Kunst #Kultur #Art

Ausstellung „Aufbrüche und Verwerfungen“ – Künstler der Klasse Peter Casagrande

Ausstellung-Kurs-Casagrande
Ausstellung „Aufbrüche und Verwerfungen“ Klasse Casagrande
Künstler der Klasse Peter Casagrande

DAGMAR HENNEBERGER / PETER FITZON / CLAUDIA HELBER / ROLF KÄGI / PETRA MELBER / EDITH HUBER

Ausstellungsdauer: 23.-28.7.2017
Vernissage 23.7.2017, 19Uhr

Begrüßung: Dr. Herbert Lackner, Oberbürgermeister Stadt Bad Reichenhall
Einfürhung: Peter Casagrande, Dozent der Kunstakademie Bad Reichenhall

Städtische Galerei Altes Feuerhaus, Aegidiplatz 3, 83435 Bad Reichenhall

 

#Ausstellung #Vernissage #PeterCasagrande #BadReichenhall #AltesFeuerhaus #AufbrücheundVerwerfungen #Kunst #Schüttung #ContemporaryArt

AUSSTELLUNG BRITTA SCHAEFER „LICHTREISE – FARBWANDERUNG“

BrittaSchaefer

@Britta Schaefer

 

Eröffnung: Donnerstag, 18. Mai 2017, 19 Uhr

Begrüßung:

Dr. Herbert Lackner, Oberbürgermeister der Stadt Bad Reichenhall

Dr. Brigitte Hausmann, Direktorin der Kunstakademie

 

Laufzeit: 19. – 28. Mai 2017

Mo-Fr 14 – 18 Uhr, Sa 11 – 14 Uhr

 

Ort: Städtische Galerie Bad Reichenhall  (Altes Feuerhaus)

Aegidiplatz 3

83435 Bad Reichenhall

Britta Schaefers Arbeiten in Acryl strahlen uns in leuchtendem Gelb entgegen, eine optimistische Lebenseinstellung bricht sich hier Bahn in einem ungebändigt erscheinenden Duktus, in dem kleine dunkle Spuren der Farbpracht nur bedingt entgegen wirken können. Die Künstlerin, die ursprünglich Textildesign an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg und an der Akademie in München studiert hat und darin auch tätig war, erfüllt sich 1990 den Wunsch, sich ausschließlich der Malerei zu widmen. Erste Beratung und Unterstützung fand sie bei Prof. Milan Knizak, damals Rektor der Prager Kunstakademie, der auch in weiteren Jahren Ihren Arbeiten entscheidende Impulse gab. Es folgten Aufenthalte im Künstlerzentrum Johnson /Vermont USA. Indian Summer mit seiner unglaublichen Farbenpracht und die Ratschläge vieler bekannter amerikanischer Künstler ließen Britta Schaefer immer wieder an diesen Ort zurückkehren. Nach Ausstellungen in New York folgte noch ein Semester Malerei an der Visual Art School NY.

Ab 1998 entstanden all die hier gezeigten Arbeiten in Bad Reichenhall an der Kunstakademie. Mehrmals im Jahr besuchte Britta Schaefer Workshops. Die ganz besonderen Räumlichkeiten und die Arbeitsatmosphäre mit all den begeisterten Mitstreitern und den unterschiedlichsten Dozenten ließen die voneinander sehr verschiedenen Werke entstehen. Interessante Gespräche, Diskussionen, Vorschläge hat die Künstlerin begeistert aufgenommen und in Ihre ganz eigene Bildsprache umgesetzt, dabei sich immer durch pure Farben leiten lassen, aus dem Bauch heraus.

 

Britta Schaefer lebt und arbeitet in Heidelberg, wo sie auch Mitglied im Berufsverband bildender Künstler ist. Ihre Werke wurden in Gruppen- und Einzelausstellungen im Inland und Ausland gezeigt.

 

AUSSTELLUNG BARBARA GOERTZ und ANDREA MATHEISEN “ S P U R E N S U C H E“

AUSSTELLUNG BARBARA GOERTZ  und  ANDREA MATHEISEN  

“ S P U R E N S U C H E“ – Malerei, Fotografie und Skulptur

Eröffnung  Mittwoch, 3. Mai 2017, 19 Uhr

Begrüßung:

Monika G. Tauber-Spring, Kulturreferentin der Stadt Bad Reichenhall

Dr. Brigitte Hausmann, Direktorin der Kunstakademie

 

Laufzeit: 3. –  14. 5.2017

Geöffnet jeweils DO, FR, SA und SO von 15 – 19 Uhr

Ort: Städtische Galerie Bad Reichenhall

Altes Feuerhaus, Aegidiplatz 3, 83435 Bad Reichenhall

Unter dem Thema “SPURENSUCHE“  stellen die Malerin und Fotografin Barbara Goertz und die  Bildhauerin Andrea Matheisen ihre Arbeiten in der städtischen Galerie Bad Reichenhall aus.

Die Bildhauerin Andrea Matheisen stellt in ihren eigenwilligen Bronzen die menschliche Figur in reduzierter, harmonischer Ausdrucksweise dar. Emotionen in ihren Höhen und Tiefen werden durch eine feine Körpersprache und die Sprache des Herzens reflektiert. Sie laden ein zu einer stillen Kommunikation zwischen Betrachter und Skulptur  –  Erfahrungsspuren zwischen Körper und Seele.

Die Münchner Malerin und Fotografin Barbara Goertz beschäftigt sich in ihren Werken mit dem visuellen Reiz von “Zeitspuren“. Ihr künstlerisches Anliegen ist es, auf die besondere Ästhetik und Ausdruckskraft von natürlichen Verwitterungsspuren hinzuweisen. In ihren reliefartigen von feinsten Materialrissen und Aufbrüchen geprägten Werken verleiht sie Alterungsspuren eine Wertigkeit, und stellt damit deren übliche Wahrnehmung in Frage. Damit setzt die Künstlerin einen Kontrapunkt zur Ästhetik von allem Glatten und Perfekten.

BARBARA GOERTZ

Barbara Goertz: Zeitspuren  –  die Schönheit des Vergänglichen

„Thema meiner Werke ist die Darstellung korrodierender Oberflächen –  die eigenartige Ästhetik des Morbiden von Materie soll als konzeptioneller und erlebbarer Bestandteil des Bildes festgehalten werden. So dreht sich Wahrnehmung um:  Verfall wird zur Schöpfung eines neuen ästhetischen  Reizes – Ordnung entsteht in der Unordnung.

Jeder Schöpfungsprozess ist der Beginn einer Veränderung und Entwicklung, die auch das Altern einschließt. Diesen natürlichen Lebenszyklus möchte ich in meinen schichtweise entstandenen, reliefartig gearbeiteten Bildern auffangen.“

 Zur Malerei von Barbara Goertz

In ihren abstrakten Gemälden wird das Bildgeschehen von reliefartig gearbeitetem Untergrund, Materialschichtungen und Farbströmen dominiert. Durch die ständigen Verwandlungen und Veränderungen der Formen und Strukturen im Malprozess spiegelt Barbara Goertz das Werden und Vergehen der Natur. Das fertige Bild ist schließlich das Protokoll dieses Prozesses, während dem schöpferische Kräfte und Energien auf ihn einwirken, und damit auch eine Darstellung von Zeit.

Die Freiheit und Offenheit ihrer “informellen Prozessmalerei“ gegenüber traditionellen Form- und Kompositionsgesetzen bedeuten für den Betrachter eine Aufforderung zu assoziativem Sehen. Die Spuren der Bildgenese, wie feinste Materialrisse, Abtragungsspuren, fragmentarische Bild- und Wortfetzen, schaffen einen visuellen Reiz von Vergänglichkeit. Gestische aber auch figurative Linien sowie eine thematische Mehrdeutigkeit laden zum Nachdenken ein, verschleiernde Lasuren zum Träumen. Die Bilder fordern heraus, die Tiefenwirkung freigelegter Bildausschnitte zieht den Betrachter in ihren Bann. Auf der Suche nach bekannten Mustern und Zeichen begibt er sich auf eine Spurensuche.

Zu den Mixed Media Arbeiten von Barbara Goertz

In ihren Mixed Media Arbeiten vereint Barbara Goertz eine Morphologie vom Verbergen und Offenbaren: indem sie dreidimensionale Fotodrucke und Malerei auf einem Bildträger zusammen fügt, regt sie den Betrachter dazu an, die primäre Wahrnehmung zu hinterfragen. Das zerbrechliche und unvorhersehbare Moment der Veränderung und Vergänglichkeit soll über die spürbare Haptik des Bildträgers in die Fotografie getragen werden. So oszillieren die Bilder zwischen Abbildung und fühlbarer Materialität, sie sind Beides: Projektionsfläche und Reflexionsebene.

Vita Barbara Goertz                                                                                                                                                             

Ausbildung zur Fotografin und abgeschlossenes Wirtschaftsstudium mit Psychologie an der LMU München.

In den Folgejahren vertiefende Studien in abstrakter Malerei an der Europäischen Kunstakademie Trier und Kunstakademie Bad Reichenhall.

Seit 1995 freischaffend als Malerin tätig mit zahlreichen Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen.

Seit 2012 Dozentin für experimentelle Acryl Malerei an Kunstakademien in Deutschland, Österreich und Italien.

Mitglied bei Kunst Stuttgart International e.V., dem Kunstverein Tölzer Land e.V. und dem Kunstverein Ebersberg e.V.

Lebt und arbeitet in München und im Tessin, Schweiz.

www.barbaragoertz.de                    art@barbaragoertz.de                +49 (0)178 5390379

 

ANDREA MATHEISEN

Andrea Matheisen : Menschen und Emotionen

„Mit der reduzierten Ausdrucksweise meiner Bronzen in Form der menschlichen Figur, konzentriere ich mich auf die für mich wesentliche Sendung.   EMOTIONEN !                     Indem ich mich mit der Eigen – Wahrnehmung von Menschen ebenso wie mit ihrem ur- sächlichen Sein beschäftige, begebe ich mich auf eine Art Spurensuche. Träume, Zweifel, Freude, Liebe, Sehnsucht, Hoffnung, Trost, Zuversicht … Gefühlszustände, die global existieren, drücke ich durch die Körpersprache meiner Figuren aus. Den Körper als Sprache der Seele begreifen. Zwischen Betrachter und Figur entsteht ein Dialog ohne Worte. Eine  unsichtbare Realität von Emotionen.

Die Figuren entwickeln sich während ihres Entstehungsprozesses  zu selbstbestimmten Persönlichkeiten. Ausgedrückt durch ihre überdimensionierten Füße erhalten sie eine besondere Bodenhaftung. Sie stehen fest im Leben, und gerade dadurch können sie sich in ihrem Denken und Fühlen eine Leichtigkeit leisten, die an die Klarheit einer Kinderseele erinnert.

Da die heutige Welt sich in großer Unruhe befindet, treten meine Plastiken entgegen dem Mainstream bewusst unaufgeregt und gelassen auf. Sie befinden sich in positivem Gemütszustand und vermitteln einen Raum der Ruhe und der Poesie. Um das Geheimnis der Identität zu wahren, und die Phantasie des Betrachters zu aktivieren, deute ich die Gesichter nur mit wenigen, klaren Linien an. Ich möchte, dass zwischen dem Betrachter und der Bronze eine so individuelle Beziehung entsteht, dass die Figur eine Art Gefährte des Betrachters wird.  Mal spricht der Eine zu dem Anderen- und dann umgekehrt. Meine Exponate sind fast ausschließlich Unikate- so wie jeder Mensch ein Unikat ist.

Material

Meine Modelle baue ich aus einem Spezialwachs auf, um sie dann in dem hochwertigen Wachsausschmelzverfahren in Bronze zu gießen. Während des gesamten Entfaltungsprozesses begleite ich meine Figuren bei allen Arbeitsschritten, wie etwa das Ziselieren und Patinieren. Bronze ist nicht nur ein Material mit besonders angenehmer Haptik. Sie verdient neben dem Respekt für ihre Wertigkeit auch Phantasie und ehrliche Handarbeit. Bewusst wähle ich dieses klassische Material, mit dem ich modern und zeitlos arbeite. Der Entstehungsprozess dauert Wochen – die fertige Bronze ist eine Freude für die Ewigkeit.“

 

Vita   Andrea Matheisen

Nach  Ausbildung zur Diplom -Mode Designerin an der Hochschule Pforzheim  und  vertiefenden  Studien in den Kunstakademien Augsburg und Hohenaschau, folgte eine Erfahrungszeit in der Kunstschmiede Mark-Andreas Hofmeister, Berg. Anschließend eine Ausbildung zur   Meditationslehrerin, Akademie für Gesundheit, Bad Homburg. Dozentin für Kleinplastiken in Bronze. Emotionsforscherin, Träumerin. Initiatorin der Ateliertage Waldtrudering / München und von Salonabenden mit Ausstellungen, Literatur, Musik und Schauspiel.

Seit 2005 tätig als freischaffenden Bildhauerin und Malerin mit zahlreichen Ausstellungen in Italien, Schweiz, Österreich und Deutschland.

Lebt und arbeitet in München.              www.andrea-matheisen.de

Ausstellung „Alpha und Omega – Schöpfung und Totentanz“

Bayern

Ausstellungseröffnung
am
9.März 2017 um 19 Uhr
10.3. – 18.3.2017
Öffnungszeiten tgl. 14-18Uhr

BEGRÜSSUNG:
Monika G. Tauber-Spring, Kulturreferentin der Stadt Bad Reichenhall
Dr. Brigitte Hausmann, Direktorin der Kunstakademie
Einführung in die Arbeiten und Präsentation
des Künstlerbuches: Astrid Pazelt

Städtische Galerie Altes Feuerhaus, Aegidiplatz 3, 83435 Bad Reichenhall