AUSSTELLUNG BRITTA SCHAEFER „LICHTREISE – FARBWANDERUNG“

BrittaSchaefer

@Britta Schaefer

 

Eröffnung: Donnerstag, 18. Mai 2017, 19 Uhr

Begrüßung:

Dr. Herbert Lackner, Oberbürgermeister der Stadt Bad Reichenhall

Dr. Brigitte Hausmann, Direktorin der Kunstakademie

 

Laufzeit: 19. – 28. Mai 2017

Mo-Fr 14 – 18 Uhr, Sa 11 – 14 Uhr

 

Ort: Städtische Galerie Bad Reichenhall  (Altes Feuerhaus)

Aegidiplatz 3

83435 Bad Reichenhall

Britta Schaefers Arbeiten in Acryl strahlen uns in leuchtendem Gelb entgegen, eine optimistische Lebenseinstellung bricht sich hier Bahn in einem ungebändigt erscheinenden Duktus, in dem kleine dunkle Spuren der Farbpracht nur bedingt entgegen wirken können. Die Künstlerin, die ursprünglich Textildesign an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg und an der Akademie in München studiert hat und darin auch tätig war, erfüllt sich 1990 den Wunsch, sich ausschließlich der Malerei zu widmen. Erste Beratung und Unterstützung fand sie bei Prof. Milan Knizak, damals Rektor der Prager Kunstakademie, der auch in weiteren Jahren Ihren Arbeiten entscheidende Impulse gab. Es folgten Aufenthalte im Künstlerzentrum Johnson /Vermont USA. Indian Summer mit seiner unglaublichen Farbenpracht und die Ratschläge vieler bekannter amerikanischer Künstler ließen Britta Schaefer immer wieder an diesen Ort zurückkehren. Nach Ausstellungen in New York folgte noch ein Semester Malerei an der Visual Art School NY.

Ab 1998 entstanden all die hier gezeigten Arbeiten in Bad Reichenhall an der Kunstakademie. Mehrmals im Jahr besuchte Britta Schaefer Workshops. Die ganz besonderen Räumlichkeiten und die Arbeitsatmosphäre mit all den begeisterten Mitstreitern und den unterschiedlichsten Dozenten ließen die voneinander sehr verschiedenen Werke entstehen. Interessante Gespräche, Diskussionen, Vorschläge hat die Künstlerin begeistert aufgenommen und in Ihre ganz eigene Bildsprache umgesetzt, dabei sich immer durch pure Farben leiten lassen, aus dem Bauch heraus.

 

Britta Schaefer lebt und arbeitet in Heidelberg, wo sie auch Mitglied im Berufsverband bildender Künstler ist. Ihre Werke wurden in Gruppen- und Einzelausstellungen im Inland und Ausland gezeigt.

 

AUSSTELLUNG BARBARA GOERTZ und ANDREA MATHEISEN “ S P U R E N S U C H E“

AUSSTELLUNG BARBARA GOERTZ  und  ANDREA MATHEISEN  

“ S P U R E N S U C H E“ – Malerei, Fotografie und Skulptur

Eröffnung  Mittwoch, 3. Mai 2017, 19 Uhr

Begrüßung:

Monika G. Tauber-Spring, Kulturreferentin der Stadt Bad Reichenhall

Dr. Brigitte Hausmann, Direktorin der Kunstakademie

 

Laufzeit: 3. –  14. 5.2017

Geöffnet jeweils DO, FR, SA und SO von 15 – 19 Uhr

Ort: Städtische Galerie Bad Reichenhall

Altes Feuerhaus, Aegidiplatz 3, 83435 Bad Reichenhall

Unter dem Thema “SPURENSUCHE“  stellen die Malerin und Fotografin Barbara Goertz und die  Bildhauerin Andrea Matheisen ihre Arbeiten in der städtischen Galerie Bad Reichenhall aus.

Die Bildhauerin Andrea Matheisen stellt in ihren eigenwilligen Bronzen die menschliche Figur in reduzierter, harmonischer Ausdrucksweise dar. Emotionen in ihren Höhen und Tiefen werden durch eine feine Körpersprache und die Sprache des Herzens reflektiert. Sie laden ein zu einer stillen Kommunikation zwischen Betrachter und Skulptur  –  Erfahrungsspuren zwischen Körper und Seele.

Die Münchner Malerin und Fotografin Barbara Goertz beschäftigt sich in ihren Werken mit dem visuellen Reiz von “Zeitspuren“. Ihr künstlerisches Anliegen ist es, auf die besondere Ästhetik und Ausdruckskraft von natürlichen Verwitterungsspuren hinzuweisen. In ihren reliefartigen von feinsten Materialrissen und Aufbrüchen geprägten Werken verleiht sie Alterungsspuren eine Wertigkeit, und stellt damit deren übliche Wahrnehmung in Frage. Damit setzt die Künstlerin einen Kontrapunkt zur Ästhetik von allem Glatten und Perfekten.

BARBARA GOERTZ

Barbara Goertz: Zeitspuren  –  die Schönheit des Vergänglichen

„Thema meiner Werke ist die Darstellung korrodierender Oberflächen –  die eigenartige Ästhetik des Morbiden von Materie soll als konzeptioneller und erlebbarer Bestandteil des Bildes festgehalten werden. So dreht sich Wahrnehmung um:  Verfall wird zur Schöpfung eines neuen ästhetischen  Reizes – Ordnung entsteht in der Unordnung.

Jeder Schöpfungsprozess ist der Beginn einer Veränderung und Entwicklung, die auch das Altern einschließt. Diesen natürlichen Lebenszyklus möchte ich in meinen schichtweise entstandenen, reliefartig gearbeiteten Bildern auffangen.“

 Zur Malerei von Barbara Goertz

In ihren abstrakten Gemälden wird das Bildgeschehen von reliefartig gearbeitetem Untergrund, Materialschichtungen und Farbströmen dominiert. Durch die ständigen Verwandlungen und Veränderungen der Formen und Strukturen im Malprozess spiegelt Barbara Goertz das Werden und Vergehen der Natur. Das fertige Bild ist schließlich das Protokoll dieses Prozesses, während dem schöpferische Kräfte und Energien auf ihn einwirken, und damit auch eine Darstellung von Zeit.

Die Freiheit und Offenheit ihrer “informellen Prozessmalerei“ gegenüber traditionellen Form- und Kompositionsgesetzen bedeuten für den Betrachter eine Aufforderung zu assoziativem Sehen. Die Spuren der Bildgenese, wie feinste Materialrisse, Abtragungsspuren, fragmentarische Bild- und Wortfetzen, schaffen einen visuellen Reiz von Vergänglichkeit. Gestische aber auch figurative Linien sowie eine thematische Mehrdeutigkeit laden zum Nachdenken ein, verschleiernde Lasuren zum Träumen. Die Bilder fordern heraus, die Tiefenwirkung freigelegter Bildausschnitte zieht den Betrachter in ihren Bann. Auf der Suche nach bekannten Mustern und Zeichen begibt er sich auf eine Spurensuche.

Zu den Mixed Media Arbeiten von Barbara Goertz

In ihren Mixed Media Arbeiten vereint Barbara Goertz eine Morphologie vom Verbergen und Offenbaren: indem sie dreidimensionale Fotodrucke und Malerei auf einem Bildträger zusammen fügt, regt sie den Betrachter dazu an, die primäre Wahrnehmung zu hinterfragen. Das zerbrechliche und unvorhersehbare Moment der Veränderung und Vergänglichkeit soll über die spürbare Haptik des Bildträgers in die Fotografie getragen werden. So oszillieren die Bilder zwischen Abbildung und fühlbarer Materialität, sie sind Beides: Projektionsfläche und Reflexionsebene.

Vita Barbara Goertz                                                                                                                                                             

Ausbildung zur Fotografin und abgeschlossenes Wirtschaftsstudium mit Psychologie an der LMU München.

In den Folgejahren vertiefende Studien in abstrakter Malerei an der Europäischen Kunstakademie Trier und Kunstakademie Bad Reichenhall.

Seit 1995 freischaffend als Malerin tätig mit zahlreichen Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen.

Seit 2012 Dozentin für experimentelle Acryl Malerei an Kunstakademien in Deutschland, Österreich und Italien.

Mitglied bei Kunst Stuttgart International e.V., dem Kunstverein Tölzer Land e.V. und dem Kunstverein Ebersberg e.V.

Lebt und arbeitet in München und im Tessin, Schweiz.

www.barbaragoertz.de                    art@barbaragoertz.de                +49 (0)178 5390379

 

ANDREA MATHEISEN

Andrea Matheisen : Menschen und Emotionen

„Mit der reduzierten Ausdrucksweise meiner Bronzen in Form der menschlichen Figur, konzentriere ich mich auf die für mich wesentliche Sendung.   EMOTIONEN !                     Indem ich mich mit der Eigen – Wahrnehmung von Menschen ebenso wie mit ihrem ur- sächlichen Sein beschäftige, begebe ich mich auf eine Art Spurensuche. Träume, Zweifel, Freude, Liebe, Sehnsucht, Hoffnung, Trost, Zuversicht … Gefühlszustände, die global existieren, drücke ich durch die Körpersprache meiner Figuren aus. Den Körper als Sprache der Seele begreifen. Zwischen Betrachter und Figur entsteht ein Dialog ohne Worte. Eine  unsichtbare Realität von Emotionen.

Die Figuren entwickeln sich während ihres Entstehungsprozesses  zu selbstbestimmten Persönlichkeiten. Ausgedrückt durch ihre überdimensionierten Füße erhalten sie eine besondere Bodenhaftung. Sie stehen fest im Leben, und gerade dadurch können sie sich in ihrem Denken und Fühlen eine Leichtigkeit leisten, die an die Klarheit einer Kinderseele erinnert.

Da die heutige Welt sich in großer Unruhe befindet, treten meine Plastiken entgegen dem Mainstream bewusst unaufgeregt und gelassen auf. Sie befinden sich in positivem Gemütszustand und vermitteln einen Raum der Ruhe und der Poesie. Um das Geheimnis der Identität zu wahren, und die Phantasie des Betrachters zu aktivieren, deute ich die Gesichter nur mit wenigen, klaren Linien an. Ich möchte, dass zwischen dem Betrachter und der Bronze eine so individuelle Beziehung entsteht, dass die Figur eine Art Gefährte des Betrachters wird.  Mal spricht der Eine zu dem Anderen- und dann umgekehrt. Meine Exponate sind fast ausschließlich Unikate- so wie jeder Mensch ein Unikat ist.

Material

Meine Modelle baue ich aus einem Spezialwachs auf, um sie dann in dem hochwertigen Wachsausschmelzverfahren in Bronze zu gießen. Während des gesamten Entfaltungsprozesses begleite ich meine Figuren bei allen Arbeitsschritten, wie etwa das Ziselieren und Patinieren. Bronze ist nicht nur ein Material mit besonders angenehmer Haptik. Sie verdient neben dem Respekt für ihre Wertigkeit auch Phantasie und ehrliche Handarbeit. Bewusst wähle ich dieses klassische Material, mit dem ich modern und zeitlos arbeite. Der Entstehungsprozess dauert Wochen – die fertige Bronze ist eine Freude für die Ewigkeit.“

 

Vita   Andrea Matheisen

Nach  Ausbildung zur Diplom -Mode Designerin an der Hochschule Pforzheim  und  vertiefenden  Studien in den Kunstakademien Augsburg und Hohenaschau, folgte eine Erfahrungszeit in der Kunstschmiede Mark-Andreas Hofmeister, Berg. Anschließend eine Ausbildung zur   Meditationslehrerin, Akademie für Gesundheit, Bad Homburg. Dozentin für Kleinplastiken in Bronze. Emotionsforscherin, Träumerin. Initiatorin der Ateliertage Waldtrudering / München und von Salonabenden mit Ausstellungen, Literatur, Musik und Schauspiel.

Seit 2005 tätig als freischaffenden Bildhauerin und Malerin mit zahlreichen Ausstellungen in Italien, Schweiz, Österreich und Deutschland.

Lebt und arbeitet in München.              www.andrea-matheisen.de

Ausstellung „Alpha und Omega – Schöpfung und Totentanz“

Bayern

Ausstellungseröffnung
am
9.März 2017 um 19 Uhr
10.3. – 18.3.2017
Öffnungszeiten tgl. 14-18Uhr

BEGRÜSSUNG:
Monika G. Tauber-Spring, Kulturreferentin der Stadt Bad Reichenhall
Dr. Brigitte Hausmann, Direktorin der Kunstakademie
Einführung in die Arbeiten und Präsentation
des Künstlerbuches: Astrid Pazelt

Städtische Galerie Altes Feuerhaus, Aegidiplatz 3, 83435 Bad Reichenhall

Ausstellung Christine Danninger – „Einmal durch ein Künstlerleben“

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Einladung zur Ausstellung
Vernissage 11.Januar 2017, 19Uhr

Ausstellungsdauer 12.-28.Januar 2017

Städtische Galerie Altes Feuerhaus Bad Reichenhall
Aegidiplatz 3 | Mo – Fr 14 – 18 Uhr | Sa– So 11 – 14 Uhr

SAVE THE DATE: Ausstellung „Malerei ist nichts für Feiglinge!“ – Abschlussaustellung Studiengang H.C. Ottersbach

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Prof. H.C. Ottersbach, Foto: Carl-Victor Dahmen, 2013

„Malerei ist nichts für Feiglinge!“ (Karin Schöffmann) – Unter diesem Motto steht die ABSCHLUSSAUSSTELLUNG DES STUDIENGANGS KANON DER MALEREI 2015/16 VON PROF. HERIBERT C. OTTERSBACH in der Städtischen Galerie Bad Reichenhall.

Vom 7.-10. Dezember 2016 zeigen Nadine Cloos, Uli Fischer, Christine Kaserer, Dieter Konsek, Theora Krummel, Gertrud Meyer-Bucher, Alessandra Motta-Rees, Maria Müller, Elizabet Peirera Castro, Georgia von Schlieffen und Karin Schöffmann eine Auswahl ihrer besten Arbeiten.

Zur Eröffnung am 6. Dezember, 19 Uhr sind Sie, Ihre Familie und Freunde sehr herzlich eingeladen!

Begrüßung:

Dr. Herbert Lackner, Oberbürgermeister der Stadt Bad Reichenhall

Dr. Brigitte Hausmann, Direktorin der Kunstakademie

Einführung:

Prof. Heribert C. Ottersbach

 

Prof. Ottersbach und die Absolventen stehen Interessierten und den Vertretern der Presse von 6.-8. Dez. gerne für ein Gespräch zur Verfügung.

 

„Malerei ist nichts für Feiglinge“ – Abschlussausstellung Studiengang Prof. Heribert C. Ottersbach 2015/16 an der Kunstakademie Bad Reichenhall

Die Ausstellung präsentiert Werke von 11 Absolventinnen und Absolventen des zweijährigen Studiengangs „Kanon der Malerei“  von Prof. Ottersbach  an der Kunstakademie Bad Reichenhall:  Nadine Cloos, Uli Fischer, Christine Kaserer, Dieter Konsek, Theora Krummel, Gertrud Meyer-Bucher, Alessandra Motta-Rees, Maria Müller, Elizabet Peirera Castro, Georgia von Schlieffen und Karin Schöffmann. Eine Feststellung der zuletzt genannten Karin Schöffmann lieferte auch den Ausstellungstitel: „Malerei ist nichts für Feiglinge“.

2015/16 arbeiteten die Studierenden an der Kunstakademie Bad Reichenhall in insgesamt 10 Wochenmodulen an ihrer künstlerischen Weiterentwicklung und wurden dabei von Prof. Ottersbach und seiner Assistentin Sophia Loth intensiv betreut und  individuell begleitet. Zunächst ging es darum, das Handwerk (Farbe, Perspektive, Komposition etc.) souverän zu beherrschen, gemäß Ottersbachs Diktum: „Wer wenig kann, kann vielleicht nicht viel wollen“. Auf die Pflicht im 1. Studienjahr folgte im 2. Studienjahr die Kür, das freie künstlerische Arbeiten! Gerahmt wurde sie von Reflexionen über die Bedingungen und Möglichkeiten der Malerei im 21. Jahrhundert, sowie von kunsthistorischen Betrachtungen.

Die besten Ergebnisse dieser anspruchsvollen künstlerischen Prozesse sind nun in der Städtischen Galerie Bad Reichenhall zu sehen.

Der international renommierte Künstler Heribert C. Ottersbach unterrichtet seit 2015 an der Kunstakademie Bad Reichenhall. 2017 beginnen ein neuer Studiengang sowie ein Meisterkurs unter seiner Leitung. Seine Werke wurden in Einzelausstellungen in bedeutenden Museen (u.a. Hamburger Kunsthalle, Folkwang Museum Essen, Villa Stuck München, Tübinger Kunsthalle) gezeigt und sind in großen Museums- und Privatsammlungen (u.a. MOMA New York, Centre Pompidou Paris, Getty Center LA, Slg. Frieder Burda Baden-Baden, Barilla Collection Parma) vertreten. Seit 2009 ist Heribert C. Ottersbach Professor für Malerei an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig.

 

Laufzeit                               7.-10. Dez.2016

Mi-Fr 14 – 18 Uhr, Sa 11-14

 

Ort                                          Städtische Galerie Bad Reichenhall

Altes Feuerhaus

Aegidiplatz 3

83435 Bad Reichenhall