Projekt Novotel München – „Verbindung leben – Lebendige Verbindungen“

Die Künstlerin Lea Anders bekam 2015 einen fantastischen Auftrag: die Gestaltung des Personalganges im Novotel München Airport. Wie kann die Architektur und das Konzept des Hotels mit einbezogen werden, ohne den Raum zu erschlagen? Wie können die vorhandene Vorraussetzungen in ein künstlerisches Werk integriet werden? Wie kann Ruhe in einen „Nutzraum“ gebracht werden, die positiv aktiviert? Ruhe&Energie? Diese Aufgabe meisterte die Künstlerin; gemeinsam mit zwei Haustechnikern schaffte sie die Mamut-Arbeit an einem Wochenende. Einen kleinen Bericht ihrer Arbeit im Novotel hat uns Lea Anders mitgebracht; neben Bildern der Arbeit gehör auch ein Text zur Arbeit (siehe weiter unten).

 

Verbindung leben – Lebendige Verbindungen  –  Text von Lea Anders
Dieses Motto hat die Künstlerin Lea Anders bei der Neugestaltung des Personalganges umgesetzt.
Ziel war es, dieses Motto auf künstlerische Weise in den Wirtschaftsflur zu übertragen. Der zuvor den Raum dominierende funktionale Rammschutz wurde in die Gestaltung integriert und steht nun, eingebettet in das Liniengeflecht, für die vielfältigen Beziehungen zwischen den hier arbeitenden Menschen und ihrem Umfeld – auch über das Hotel hinaus. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben Verbindungen untereinander, zu ihren Vorgesetzten, zum Flughafen, zu externen Firmen und Dienstleistern, zu Gästen, zu Freunden und Familie.
Lebendige Verbindungen sind sowohl beruflich wie privat existenziell für Erfolg und Wohlbefinden. Je lebendiger all diese Verbindungen gelebt werden, desto turbulenter und spannender ist es mitunter. Gelungene Verbindungen steigern aber auch Motivation und Wohlbefinden trotz der täglich zu leistenden komplexen Anforderungen.
Das in den Gang übersetzte Abbild des Gebäudekomplexes soll jedoch nicht nur die äußere Hülle darstellen, sondern vor allem die innerhalb des Systems vorherrschende Dynamik durch eine Fülle an Vernetzung, Verknüpfungen, Kommunikationsabläufen, Unterschiedlichkeit, Überschneidung u.Ä. , wobei sich jedoch alles innerhalb einer gewissen Ordnung bewegt.
Zentrales und stabiles Element sind die Verbindungen der Menschen zueinander und untereinander, unabhängig von der jeweiligen Position, denn nur der Beitrag aller gewährleistet einen reibungslosen Ablauf und ist für den Gesamterfolg von großer Wichtigkeit.
Der aktivierenden orangen Seite ist mit der zurückhaltenden farbgrauen Seite eine Spiegelung gegenübergesetzt. Aktion und Beruhigung sind auch zwei wichtige Pole, die – sinnvoll ergänzt – im Arbeitsleben Motivation und Arbeitskraft auf längere Sicht erhalten. Komplexe Strukturen sind nur dann tragfähig, wenn viele Komponenten produktiv zusammenspielen.
„Verbindung leben – Lebendige Verbindungen“ ist und bleibt eine tägliche Herausforderung, an der man wachsen und lernen kann. Der Gast spürt als Konsument zwar nicht die Einzelleistung jeder Mitarbeiterin bzw. jedes Mitarbeiters, seine Zufriedenheit ist aber der Verdienst aller Beteiligten.
Die Künstlerin Lea Anders freut sich über Ihre Rückmeldungen:
info@lea-anders.com | http://www.lea-anders.com | Tel. +43 (0)699 / 112 91 795

VITA DER KÜNSTLERIN:

Lea Anders
Bürgerlicher Name Mag. Doris Fedra, geboren in Linz.
Sozialpädagogische Ausbildung und Tätigkeit in Linz und Wien, Studium der Pädagogik und Sonderheilpädagogik in Wien.
Langjährige Beratungs- und Seminartätigkeit für Einzelpersonen, Bildungs-einrichtungen und Unternehmen zu den Themen Kommunikation, Konfliktlösung, Zeit- und Stressmanagement sowie Führungskräftetraining.
1999 Gründung des KEY Institutes für Persönlichkeitsentwicklung; seither Energie-, Stress- und Verhaltensforschung.
Seit der Jugend kreativer Ausdruck im gestalterischen, musikalischen und schriftstellerischen Be-reich. Ab 2003 Mitwirkung in unterschiedlichen Chorprojekten.
Seit 2006 vermehrte schriftstellerische Tätigkeit.
Seit 2013 intensive Auseinandersetzung mit Malerei, Kurse u.a. in Wien und Salzburg, an den Kun-stakademien Salzburg und Bad Reichenhall sowie Teilnahme am Künstlersymposium Niederöster-reich mit Auktion.
Projekte seit 2009:
10/2009: Inhaltliche und künstlerische Gestaltung sowie Training der Akteure des 5. Wirt-schaftsforums zum Thema „Emotionen in der Wirtschaft“, Bischofshofen
Seit 2010 Entwicklung der Projektreihe „Alltagslyrik“ zu diversen Themen                  04/2010: Durchführung einer Klanginstallation sowie Neukompositionen zur Walpurgisnacht in Kooperation mit Martin A. Fuchsberger für die Chortage am Höribachhof, St. Lorenz/Mondsee
06/2010 (Mozarteum Salzburg) und 05-06/2011 (Bad Reichenhall, Seekirchen/Wallersee, Bi-schofshofen): „Des Menschen Liebe, Freud und Leid“: Konzeptprogramm mit klassischer Chor-literatur, zeitgenössischen Texten, Lyrik und Klangimpulsen für den Kammerchor Salzburg, in Kooperation mit M. A. Fuchsberger
12/2010: „Weihnachten anders betrachtet“ – Textsammlung zum Thema Weihnachten, Her-ausgeber: Land Salzburg, Referat Volkskultur und Erhaltung des kulturellen Erbes
12/2010 (Ried i. I. und St. Lorenz/Mondsee) und 12/2011 (Odeïon Salzburg): Weihnachtsprogramm „Psallite“ mit dem Salzburger Vokalensemble „Quasisolo“ mit Texten aus dem Heft „Weihnachten anders betrachtet“
Seit 2011: Entwicklung Ausbildungskonzept und vierteilige Arbeitsunterlage „Der Musiker in einer Führungsrolle“ sowie Durchführung von Schulungen für den Salzburger Blasmusikverband
Seit 2011: Lyriklesungen in Kooperation mit Wortstaemme Literaturproduktionen (Linz) in Salzburg (Literaturhaus und Odeïon), St. Veit/Pongau, Bad Vigaun
Seit 2011: Gestaltung eines Symbol- und Erlebnisgartens in Koppl
04/2011: Neukomposition und Aufführung von „Natur-Klang-Bildern“ (Collage mit Bildprojektion, Text und Ton) mit der Musikkapelle Anthering
12/2012: Weihnachtsprojekt „Herbergssuche“ in Koppl/Salzburg
09/2013: Rauminstallation „Die Kunst, den richtigen Ton zu finden“ in Braunau/Inn 10/2013: Uraufführung „Herbstgedanken“ mit dem Bezirksblasorchester Pinzgau in Zell/See
04/2014: Uraufführung „Bruchstücke“ beim „Palmklang“ Festival Oberalm (Salzburg) mit be-gleitender Ausstellung
09/2014 – 06/2015: Fotoausstellung „10 vor 9 – Es ist egal“ im Odeïon Kulturforum Salzburg, im Privatgymnasium Borromäum Salzburg sowie im Amtshaus der Salzburger Landesregierung

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