Ausstellung Inge Cascante – Farbwelten

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@Inge Cascante

 

Eröffnung          Donnerstag, 09. Juni 2016, 18 Uhr

Begrüßung: Monika G. Tauber-Spring, Kulturreferentin der Stadt Bad Reichenhall                                                                                                                                                          Dr. Brigitte Hausmann, Direktorin der Kunstakademie   

                                      

Einführung:        Gerhard Almbauer, Künstler und Dozent der Kunstakademie

Inge Cascante und Gerhard Almbauer stehen Ihnen am Eröffnungsabend gerne für ein Gespräch zur Verfügung.

Laufzeit  10. Juni bis 07. Juli 2016 Mo – Fr. 15-18 Uhr und Sa 11 – 14 Uhr

Ort  Städtische Galerie Bad Reichenhall Altes Feuerhaus Aegidiplatz 3 83435 Bad Reichenhall

Die Künstlerin Inge Cascante wurde 1962 in Wuppertal geboren. Sie absolvierte ihr Jura-Studium und Referendariat in Münster, Marburg und Tübingen. Sie war zunächst als Rechtsanwältin tätig, beschloss aber nach mehrmonatigen Auslandsaufenthalten in Boston, Paris, Sidney und Chicago, ihre Leidenschaft zum Beruf zu machen, und wurde 2002 selbständige Künstlerin.

Ihre künstlerische Ausbildung vertiefte sie insbesondere an der Kunstakademie Bad Reichenhall bei Gerhard Almbauer, aber auch u.a. in der Kunstwerkstatt Allgäu, an der Akademie Faber-Castell und im Individualworkshop in Amsterdam. Seit 2005 hatte sie eine Reihe von Einzel- und Gruppen-ausstellungen und gestaltete zuletzt mit einem Konzept von 11 großformatigen Gemälden aus ihrer „Stella“-Reihe den Eingangsbereich des Gesundheitszentrums des Universitätsklinikums Tübingen.

 

In der Ausstellung wird eine Auswahl abstrakter Werke der Künstlerin Inge Cascante gezeigt. Darunter finden sich auch Gemälde aus ihrer „Stella“ Reihe und ein Beispiel aus ihrer „Mundus“ Reihe. In diesen beiden Reihen nähert sich die Künstlerin dem Dasein aus verschiedenen Perspektiven: In den „Stella“ Bildern versucht sie, das Sein nicht statisch, sondern als ewigen Wandel zu erfassen. Ausgehend von Heraklits berühmten Satz „Alles fließt“ trocknet zwar die Farbe, das Bild aber hört nicht auf zu fließen. Den Stella-Bildern sieht man noch im fertigen Zustand den Prozess an; sie drücken Bewegung und Leichtigkeit aus – die Dynamik unserer Welt. In den „Mundus“ Gemälden stehen einzelne Vierecke nebeneinander, die Teile einer Welt darstellen, kleine Ausschnitte des großen Ganzen, das sich zusammenfügt. Damit sind sie einerseits Sinnbild für die Vielfalt unserer Welt und andererseits stehen sie für die Einheit, die aus dieser Vielfalt erwächst – oder trotz ihr bestehen bleibt.

 

Inge Cascante will mit ihren Werken etwas Neues entstehen lassen. Die Farben drängen in den Vordergrund, ohne allein den Effekt zu bestimmen. Ihre abstrakten Bilder schaffen bewusst Platz für Assoziationen, lassen sich nicht gegenständlich einengen. Vielmehr soll eine eigene emotionale Wirklichkeit im Betrachter geschaffen werden.

 

 

 

 

 

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