AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG MONIKA RACKL – SPIEGELUNGEN-ABBILDER MEINER WAHRNEHMUNG

Hier ein kleiner Einblick in die Ausstellungseröffnung in unserer Galerie letzte Woche.

 

Der Titel der Ausstellung „Spiegelungen – Abbilder meiner Wahrnehmung“ weist auf die Vielfalt der
lichtbedingten Erscheinungsformen und der damit verbundenen Visualisierung in ihren Bildern hin.
Monika Rackl zeigt ihren aktuellen, nunmehr 4-jährigen Zyklus „Spiegelungen“. Dabei beobachtet sie mit
erhöhter Wahrnehmung Naturerscheinungen, wie z. B. Spiegelungen im Wasser. Ihr Fokus richtet sich auf das
„Verborgene“, das sie sichtbar machen möchte.
Die Intensität der Empfindung ist eine wesentliche Antriebskraft für sie. Die rhythmischen Bildräume bewahren eine
eigene rätselhafte Stimmung. Figuren entstehen, die Geschichten erzählen, wobei der Betrachter diese Geschichten
selbst weitererzählen kann. Bewußt gestaltet sie die Bildinhalte nicht vordergründig ablesbar. Die Dinge beginnen
hier ihr Eigenleben zu entwickeln. Dem Betrachter bleibt Freiraum, um sich auf die Bildräume einzulassen. Das
einzelne Bild bleibt autonom. Wenn sie an einem bestimmten Punkt aufhört, dann, weil sich die Emotion zum Bild
mit der im Zeitpunkt der Bildfindung deckt. Damit bleibt die Offenheit des Prozesses bewahrt und deckt ihn nicht zu.
Damit bringt sie nicht nur ihre Verbundenheit zur heimischen Natur, insbesondere den verschiedenen Gewässern
zum Ausdruck, sondern zeigt auch ihre ganz besondere Herangehensweise an Naturerscheinungen. In ihren Bildern
kommt es ihr besonders darauf an, die ursprünglich, beim ersten Blick und anfertigen der Skizze empfundene
Emotion im Bild festzuhalten.
Sie erarbeitet diese mit mehreren lasierenden, sich überlagernden Farbschichten.
Ihre Farbpalette ist ungemein vielschichtig – nirgends leuchtende, grelle Farbe, stattdessen feine Abstufungen von
Blau, Grün, Grau, Braun oder hellem Rot, die durch die Überlagerungen eine besondere Raumtiefe und weite
Bildräume schaffen. Wer sich darauf einlässt, dem können ihre Bilder neue andere Blickwinkel erschließen und so
auch eine Befreiung von konventionellen Seh- und Denkgewohnheiten eröffnen.
Die Bildformate stehen dabei stets im Verhältnis zur Wahrnehmbarkeit des Inhalts. Sie bewegen sich zwischen 100 x
80 cm bis 200 x 140 cm.
Zu ihrem Zyklus erschien eine Dokumentation mit dem Titel „Spiegelungen“.
Darin nimmt sie zu ihrer Arbeit ausführlich Stellung und führt die Leser in nachvollziehbarer Weise über die
Stationen ihres Arbeitsprozesses.

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